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Netzhautablösung

Als besonders akutes Beispiel einer bedrohlichen Augenerkrankung soll die rissbedingte Netzhautablösung Erwähnung finden. Ein erhöhtes Risiko weisen kurzsichtige und am grauen Star operierte Patienten auf. Ursache ist eine im Laufe des Lebens voranschreitende Veränderung des Glaskörpers. Nehmen die kleinen schwarzen Punkte im Auge plötzlich stark zu und verwandeln sich in eine Art „Rußregen“ oder treten plötzlich Lichtblitze auf, so können dies Frühzeichen sein und sollten zum unverzüglichen Besuch eines Augenarztes führen. Neben der sog. konventionellen Netzhautchirurgie, bei denen das Auge nur von außen operiert wird, kommt auch auf diesem Gebiet der Glaskörperoperation (Vitrektomie) eine immer größere Bedeutung zu.  In den letzten Jahren haben sich hier immer weniger invasive Methoden entwickelt mit Miniaturisierung der Instrumente bis auf einen Durchmesser von ca. 0,6mm und nahtfreien Zugängen. Der Eingriff findet wie die meisten Augen-Operationen unter dem Mikroskop statt. Dabei werden die verursachenden Netzhautlöcher mittels Laser behandelt und das Auge je nach Ausgangssituation mit speziellen Gasen oder sogar Silikonöl gefüllt.

Bei frühzeitig einsetzender Behandlung sind die Therapieerfolge sehr gut.

Kontakt zur Klinik

Universitätsmedizin Göttingen
Sekretariat Abteilung Augenheilkunde

Robert-Koch-Str. 40
37075 Göttingen

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