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Kataraktchirurgie („Der graue Star“)

Die Trübung der Linse in unserem Auge ist meist altersbedingt und wird als Grauer Star oder Katarakt bezeichnet. Sie äußert sich durch Nebel- und Schleiersehen, sowie zunehmende Blendungsempfindlichkeit. Das Operationsverfahren des Grauen Stars ist heute bereits sehr ausgereift und minimal invasiv. Über sehr kleine wenige Millimeter große Zugänge kann der Graue Star schonend entfernt werden. Der Eingriff kann meist ambulant erfolgen, jedoch können zusätzliche Augenerkrankungen oder Allgemeinerkrankungen auch eine stationäre Aufnahme erforderlich machen. Dabei werden sehr hochwertige faltbare Acryl-Linsen in das Auge implantiert. Heute stehen neben monofokalen Intraokularlinsen auch multifokale und torische (zur Korrektur der Hornhautverkrümmung) Linsen zur Verfügung. In einer sorgfältigen Voruntersuchung wird für die betroffenen Patienten individuell die optimale Lösung beraten. Das Absetzen von blutverdünnenden Medikamenten ist heute durch Auswahl des entsprechenden Anästhesie-Verfahrens meist nicht mehr erforderlich. Die Operation des Grauen Stars ist ein ophthalmologischer Routineeingriff und Komplikationen sind selten. Dennoch können sie auftreten, weshalb eine sorgfältige Indikationsstellung und Nachsorge erforderlich ist.

Leistungsspektrum:

  • moderne Kataraktchirurgie mit Implantation von Intraokularlinsen in Kleinschnitttechnik
  • Einsetzen von Speziallinsen zum Ausgleich von Hornhautverkrümmung oder Altersweitsichtigkeit
  • Behandlung angeborener Linsentrübungen
  • Einsetzen von Intraokularlinsen vor die eigene Linse zum Ausgleich hoher Kurzsichtigkeit
  • Entfernung von Nachstarmembranen mit Laser oder chirurgisch

Kontakt zur Klinik

Universitätsmedizin Göttingen
Sekretariat Abteilung Augenheilkunde

Robert-Koch-Str. 40
37075 Göttingen

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